Informationen für Betriebe

Praktikum

Ein betriebliches Praktikum dient der Erweiterung der Erfahrungen der Mitarbeitenden mit Handicap und der Annäherung an die Bedingungen des ersten Arbeitsmarktes. Im Praktikum kann der Mitarbeitende mit Handicap seine fachliche Leistungsfähigkeit und seine persönlichen Kompetenzen im Betrieb erproben und anwenden. Das Praktikum ist unentgeltlich und gibt Ihnen als Praktikumsgeber die Möglichkeit, den Mitarbeitenden mit Handicap und seine Fähigkeiten kennenzulernen.

Der Praktikant mit Handicap bleibt Mitarbeiter der Werkstatt und wird in Absprache mit Ihnen durch einen Jobcoach begleitet. Dieser ist jederzeit für Sie erreichbar, so dass auftretende Fragen oder Anregungen kurzfristig aufgegriffen werden können.

Am Ende des Praktikums wird im gemeinsamen Gespräch geklärt, ob ein weiterer Einsatz des Mitarbeiters mit Handicap in Ihrem Betrieb denkbar und möglich ist.

Außenarbeitsgruppe

In der Außenarbeitsgruppe können Mitarbeiter mit Handicap ihre fachliche Leistungsfähigkeit und persönlichen Kompetenzen in der betrieblichen Umgebung erproben und anwenden. Arbeitsort ist ein Wirtschaftsbetrieb in unserem Einzugsgebiet. Die Arbeitsgruppe ist Teil des Werkstatt-Teams und wird von einem Jobcoach verbindlich organisiert und angeleitet.

Die Mitarbeitenden mit Handicap der Außenarbeitsgruppe bleiben Mitarbeiter der Werkstatt. Die inhaltlichen, räumlichen und zeitlichen Rahmenbedingungen einer Außenarbeitsgruppe werden im Vorfeld mit dem jeweiligen Betrieb festgelegt. Der Betrieb zahlt eine Leistungspauschale für die erbrachte Tätigkeit an die Werkstatt. Der Lohn der Mitarbeitenden mit Handicap wird von der bdks getragen.

Betriebsintegrierte Beschäftigung

Umfang und Dauer einer betrieblichen Beschäftigung sind abhängig von den Arbeitsmöglichkeiten im jeweiligen Betrieb. Eine saisonale Beschäftigung von einigen Monaten ist ebenso möglich, wie eine ganzjährige Beschäftigung oder eine Kombination von Werkstattarbeit und Beschäftigung im Betrieb.

Während der Beschäftigung kann der Mitarbeiter mit Handicap seine fachliche Leistungsfähigkeit und seine persönlichen Kompetenzen im Betrieb erproben, anwenden und erweitern. Der Mitarbeiter mit Handicap bleibt Mitarbeiter der Werkstatt und wird nach Absprache mit Ihnen durch unseren Jobcoach begleitet. Der Jobcoach ist jederzeit für Sie erreichbar, so dass auftretende Fragen oder Anregungen kurzfristig aufgegriffen werden können.

Für die Zeit der Beschäftigung wird mit dem Betrieb ein leistungsbezogener Lohn verhandelt. Ziel der Beschäftigung ist eine dauerhafte Eingliederung in Form eines Außenarbeitsplatzes der Werkstatt oder die Festeinstellung im Betrieb.

Betriebsbesichtigungen

Einmal ein großes Firmenlager besichtigen, im Handwerk oder bei der Produktion zusehen dürfen oder herausfinden, wie ein Auto gebaut wird. Eine Firmenbesichtigung erlaubt ungewohnte Einblicke in Vorgänge, die normalerweise verschlossen bleiben.

Der Blick in einen Betrieb öffnet unseren Mitarbeitenden mit Handicap die Augen für die Anforderungen der Arbeitswelt und macht Lust darauf, sich selbst einmal in einem Betrieb zu erproben.

Wenn Sie die Berufliche Integration der bdks in Ihrem Betrieb unterstützen wollen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Unsere Angebote für Betriebe

  • Kompetente Beratung zu Möglichkeiten der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Handicap
  • Beratung zu Fördermöglichkeiten und Zuschüssen
  • Vermittlung geeigneter Bewerber mit Handicap entsprechend der bestehenden betrieblichen Bedingungen
  • Vorbereitung und Qualifizierung der Bewerber durch berufsbezogenes Kompetenztraining entsprechend der Anforderung des betrieblichen Arbeitsplatz
  • Begleitung und Qualifizierung der Menschen mit Handicap am Arbeitsplatz

Geschäftszeiten

Montags bis freitags von 8:00 – 16:00 Uhr

Samstags und sonntags geschlossen

Ihre Ansprechpartnerin

Denise Nitsche

Leitung Berufliche Bildung und Qualifizierung
Tel.: 0561 94951-352
E-Mail: denise.nitsche@bdks.de

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