Mit einer kleinen Feier weihte die bdks Baunataler Diakonie Kassel den modernisierten Speisesaal sowie den neuen Bereich Berufliche Bildung am Standort Baunatal ein.

Freuen sich über den neuen Speisesaal: Joachim Bertelmann (Vorstand bdks), Manfred Schaub (Bürgermeister Baunatal), Denise Nitsche (Geschäftsfeldleitung bdks), Oliver Pick (Werkstattleitung bdks), Wolfgang Matuschek (Werkstattrat bdks).

Freuen sich über den neuen Speisesaal: Joachim Bertelmann (Vorstand bdks), Manfred Schaub (Bürgermeister Baunatal), Denise Nitsche (Geschäftsfeldleitung bdks), Oliver Pick (Werkstattleitung bdks), Wolfgang Matuschek (Werkstattrat bdks).

„Anfang der Weisheit ist wahrhaftiger Hunger nach Bildung. Das Ziel der Bildung aber ist Liebe“. Mit diesen biblischen Worten schlug Joachim Bertelmann, Vorstandsvorsitzender der bdks, den Bogen zur doppelten Eröffnung in den Baunataler Werkstätten. Hier sei nun der beste Ort, um sowohl den leiblichen als auch den Hunger nach Wissen zu stillen. Alle seien eingeladen, die helle und freundliche Bistro-Atmosphäre des neuen Saales als Treffpunkt zu nutzen.

Die etwa 100 Anwesenden erlebten nach Ansprachen des Werkleiters Oliver Pick und Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub eine Podiumsdiskussion mit Teilnehmern des Bereichs Berufliche Bildung. Zur Einweihung der beiden Orte überreichte Pfarrerin Brigitte Engelhardt-Lenz jeweils ein Kronenkreuz. Anschließend begrüßte Denise Nitsche, Leiterin des Geschäftsfelds, die Gäste im Bildungszentrum und erläuterte das Ausbildungs- und Qualifizierungskonzept. „Menschen mit Behinderung haben hier die Chance, sich entsprechend ihrer individuellen Stärken zu qualifizieren und einen passenden Arbeitsplatz zu finden: Auf dem ersten Arbeitsmarkt, im Integrationsbetrieb oder auch in der Werkstatt.“

Moderner, schalloptimierter Speisesaal
Der mehr als 30 Jahre alte Speisesaal entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen und wurde daher komplett modernisiert und barrierefrei gestaltet. Zur Senkung des Geräuschpegels im 371 m² großen Saal wurden Decken und Wände schalloptimiert gestaltet, so das eine gute Akustik auch bei einem Betrieb mit 200 Menschen gewährleistet ist. Neben der Erneuerung des schadhaften Bodens und der Erneuerung der Lüftungsanlage wurde der Saal mit der offenen Essensausgabe neu strukturiert, so dass er für Rollstuhlfahrer gut zu befahren ist. Die modernisierte Beleuchtung und das zeitgemäße Ambiente sorgt dafür, dass der Raum jetzt attraktiver für Besucher ist und für verschiedene Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung steht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 320.000 Euro und wurden vom Land Hessen mit 75.000 Euro bezuschusst.

Neues Bildungs- und Qualifizierungszentrum für Menschen mit Handicap
Die hellen Räume der Beruflichen Bildung bieten optimale Schulungs- und Bildungsoptionen für Menschen mit Behinderung. Die ehemalige Werkhalle wurde zum barrierefreien 433 m² großen Schulungszentrum umgebaut. Die Räume sind akustisch abgetrennt und bieten eine moderne technische Ausstattung, eine Infrastruktur für optimierte Arbeitsabläufe sowie barrierefreie sanitäre Bereiche für pflegerische Tätigkeiten. Die räumliche Situation verdeutlicht, in welchen Arbeitsbereichen sich die etwa 30 Personen ausprobieren können: In der Montage oder Verpackung, im Lager oder in der Logistik, in der Verwaltung, in der Schreinerei oder Schneiderei. Die Umbaukosten belaufen sich auf 675.000 Euro, die Ausstattung auf 115.000 Euro. Das Integrationsamt des Landeswohlfahrtsverbands förderte den Umbau mit 360.000 Euro.

Denise Nitsche führte mit den Architekten sowie mit Beschäftigten aus dem Bereich Berufliche Bildung Interviews.

Denise Nitsche führte mit den Architekten sowie mit Beschäftigten aus dem Bereich Berufliche Bildung Interviews.

 

 

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