Denise Nitsche, Markus Vollmer, Michael Conzelmann, Sabine Jahner, Carsten Rahier und Joachim Bertelmann (von links)

Denise Nitsche, Markus Vollmer, Michael Conzelmann, Sabine Jahner, Carsten Rahier und Joachim Bertelmann (von links)

Um die Vorteile von Sozialpartnerschaften zwischen Unternehmen ging es beim diesjährigen Jahresforum der bdks – Baunataler Diakonie Kassel. Zur Begrüßung stellte Joachim Bertelmann, Vorstandsvorsitzender der bdks, die regionale Vernetzung in den Mittelpunkt des diesjährigen Jahresforums. Als Gastredner referierte Carsten Rahier, Geschäftsführer der sera GmbH in Immenhausen, über den Wandel in der Arbeitswelt. Anschließend diskutierte er im Rahmen eines Podiumsgesprächs mit Markus Vollmer, Prokurist der bdks inklusionsbetriebe GmbH und Sabine Jahner, Leiterin des Fachbereiches Berufliche Integration über die verschiedenen Möglichkeiten, wie Mitarbeitende mit Handicap bestmöglich in Arbeitsabläufe eingebunden werden können.

Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Regionalförderung, Kirche und Diakonie waren zum Jahresforum in den frisch renovierten großen Speisesaal der Baunataler Werkstätten gekommen. Die Veranstaltung bot ihnen einen idealen Rahmen zum interessierten Austausch und Netzwerken. Für gute Unterhaltung sorgten Jens Großmann, Jürgen Müller und Urban Beyer. Sie lieferten „Musik direkt vom Erzeuger“.

Netz der Solidarität
„Die bdks ist ein Kompetenzzentrum für Qualifizierung und Vermittlung von Menschen mit Handicap in individuell passende Arbeitsverhältnisse“, erklärte Joachim Bertelmann, Vorstandsvorsitzender der bdks, in seiner Begrüßung. „Unsere Arbeit kann nur erfolgreich sein, wenn wir uns miteinander vernetzen“, betonte er. Gemeinsam bildeten die verschiedenen Einrichtungen und Unternehmen in Nordhessen ein stabiles Netz der Solidarität im Sinne der Menschen.

Unternehmen als Lebensraum
Anschaulich beschrieb Carsten Rahier die Veränderungen in der Wirtschaft am Beispiel der Entwicklung der Firma sera. Gemeinsam mit der bdks sei das Unternehmen auf einem neuen Weg des inklusiven Arbeitens. Im Sommer diesen Jahres wird eine Produktionshalle bezogen, in der Mitarbeitende der „baunataler inklusionsbetriebe“ zusammen mit Mitarbeitenden von sera Seite an Seite arbeiten. „Die Menschen sollen bei uns inkludiert werden“, sagte Carsten Rahier. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die gemeinsame Nutzung.

Gemeinsame Wege finden
Denise Nitsche, Geschäftsfeldleiterin Berufliche Bildung und Qualifizierung bei der bdks, begrüßte im Anschluss an das Referat Carsten Rahier, Markus Vollmer und Sabine Jahner zum Podiumsgespräch. Welche Chancen ergeben sich für Unternehmen, wenn sie Menschen mit Handicap einstellen? Wie kann die Zusammenarbeit gelingen? Die Teilnehmer des Podiumsgesprächs führten die Chancen und Möglichkeiten aus, wiesen aber auch auf Schwierigkeiten hin. „Davon darf man sich aber nicht abbringen lassen, sondern muss weiter das gemeinsame Ziel verfolgen“, stellten Markus Vollmer und Carsten Rahier heraus. Wichtig sei es für alle Mitarbeitenden, ob mit oder ohne Handicap, ein gutes Arbeitsumfeld zu schaffen und den Mitarbeitenden Wertschätzung entgegen zu bringen.

Mit interessanten Gesprächen bei gutem Essen aus der Küche der Baunataler Werkstätten klang der Abend aus.

Engagiertes Podiumsgespräch: Denise Nitsche Markus Vollmer, Sabine Jahner und Carsten Rahier.

Engagiertes Podiumsgespräch: Denise Nitsche Markus Vollmer, Sabine Jahner und Carsten Rahier.

 

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