Beim ersten Spatenstich zum Neubau in Wabern waren viele Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen, sowie der Bürgermeister und Baupartner erschienen. Foto: Peter Zerhau

Der Baunataler Diakonie Kassel e.V. baut an seinem Standort Wabern ein barrierefreies Wohnhaus für 21 Menschen mit einer geistigen Behinderung. Beim symbolischen ersten Spatenstich auf dem ehemaligen Gartengelände informierten Michael Conzelmann, kaufmännischer Vorstand der bdks, Christine Reichl, bdks Wohnverbundsleitung sowie Georg Daher, Leiter Facilitiy Management der bdks und Architekt Thomas Becker, Crep D über den Neubau.

Neben zwei Wohngruppen sind auch vier Appartements für ein möglichst selbständiges Wohnen vorgesehen. Für die Planung des Neubaus ist das Kasseler Architekturbüro Crep D verantwortlich. Im Januar 2021 ist das neue Haus bezugsfertig.

Über das Gebäude

Das Haus verfügt über 17 rollstuhlgerechte Bewohnerzimmer, die jeweils mit einem Bad ausgestattet sind. Die Bewohner*innen können zudem zwei Gemeinschaftsräume und zwei Wohnküchen nutzen. In den vier Appartments können die Bewohner*innen sehr selbstständig leben. Sie sind zwischen 34 m² und 45 m² groß und haben jeweils ein Bad und eine Kochgelegenheit.

Nachhaltiges Bauen

Die Wärmeversorgung des Hauses Fritzlarer Straße erfolgt über ein eigenes Nahwärmenetz. In einem Nebengebäude wird ein Blockheizkraftwerk den Grundbedarf an Strom und Wärme für das Objekt liefern. Das Heizsystem wird durch eine Solarthermieanlage unterstützt. Das Gebäude ist vollständig mit LED Technik in der Beleuchtung ausgestattet. Das Haus verfügt über eine flächendeckende Brandmeldetechnik sowie eine Rufanlage.

Baukosten und Finanzierung

Die Brutto-Baukosten betragen ca. 3,85 Mio. Euro. Das Projekt wird vom Landeswohlfahrtsverband Hessen und der Diakonie Hessen unterstützt.

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