Mitarbeitende der bdks sind an einem documenta-Kunstwerk beteiligt

Jens Uthof, Armin Reinhart und Attila Tandogan (von links) verpacken die Bücher für das Parthenon

Jens Uthof, Armin Reinhart und Attila Tandogan (von links) verpacken die Bücher für das Parthenon

Das Parthenon der Bücher ist das besondere documenta 14 – Kunstwerk auf dem Kasseler Friedrichsplatz. Die argentinische Künstlerin Marta Minujin setzt damit ein Zeichen gegen Zensur und die Verfolgung von Schriftstellern in aller Welt. Bis zum Ende der documenta 14 wird das große Bauwerk mit rund 100.000 Büchern, die aktuell in der Welt verboten sind oder verboten waren, bedeckt sein.

Interessante Tätigkeit für Menschen mit Handicap
Auch bei der diakom in Kassel sind die Arbeiten für dieses documenta-Kunstwerk in vollem Gange. In der Einrichtung der bdks für Menschen mit einem psychischen Handicap werden die Bücher, die am Parthenon aufgehängt werden, in Plastik vakuumiert. „Wir suchen immer wieder interessante Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Handicap“, erläutert Pfarrer Joachim Bertelmann, Vorstandsvorsitzender der bdks. An diesem Projekt sind bei der diakom in Kassel fünf Mitarbeiter beteiligt. Armin Reinhart ist einer von ihnen. „Das Parthenon ist das größte Kunstwerk dieser documenta“, erzählt er. „Ich war schon öfter beim Parthenon, da sieht man, wie es wächst!“ Zusammen mit seinen Kollegen verpackt er am Tag rund 600 Bücher. Mit den Arbeiten werden sie bis zum Ende der documenta beschäftigt sein.

Sorgfältige Bearbeitung

Die gesammelten Bücher werden in die diakom geliefert und sorgfältig von diakom-Mitarbeitern in Plastikfolie vakuumiert. Anschließend werden die Folien gelocht und mit Kabelbindern versehen. Die fertigen Bücher kommen wieder in Gitterboxen, die abgeholt und zum Friedrichsplatz gebracht werden, wo sie dann am Partheneon aufgehängt werden. Am Dienstag kamen auch Armin Reinhart und seine Kollegen mit auf den Friedrichplatz und sahen sich genau an, wie die Bücher dort aufgehängt wurden. Natürlichen ließen sie es sich auch nicht nehmen, selber mit Hand anzulegen und Bücher anzubringen.

Gespendete Bücher, die aktuell in der Welt verboten sind oder verboten waren

Gespendete Bücher, die aktuell in der Welt verboten sind oder verboten waren

PM Bücher für das Parthenon

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