Häufige Fragen

Häufige Fragen im Berufsbildungsbereich

Welche Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt sein?

Volle Erwerbsminderung = unter 3 Stunden täglicher Leistungsfähig auf Grund einer geistigen / körperlichen Behinderung oder einer psychischen Erkrankung.

Wer finanziert die Maßnahme?

Agentur für Arbeit oder Deutsche Rentenversicherung, wenn…
… Sie bereits Rente erhalten
… Sie 15 Jahre erwerbstätig eingezahlt haben
… Sie in Ihrer Ausbildung erkrankt sind

Welche Anträge muss ich für eine Aufnahme stellen?

Aufnahmeantrag der bdks – Empfänger: Sozialer Dienst, Berufsbildungsbereich
und
Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben – Empfänger: zuständiger Kostenträger

Welche Möglichkeiten gibt es, Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu bekommen?

Die Maßnahme im Berufsbildungsbereich ist ergebnisoffen für alle Perspektiven des Arbeitsmarktes – von einem Arbeitsvertrag am ersten Arbeitsmarkt, über geförderte Arbeitsverhältnisse am ersten Arbeitsmarkt bis hin zu einem Werkstattvertrag in einem Werkstattbetrieb der bdks.

Die bdks hat ein Netzwerk von Arbeitgebern der Region, die Arbeitsverhältnisse von Menschen mit Behinderung interessiert gegenüberstehen. Qualifiziertes Personal begleitet Sie auf diesem Weg.

Was kommt nach dem Bereich Berufliche Bildung?

Die Maßnahme im Berufsbildungsbereich ist ergebnisoffen für alle Perspektiven des Arbeitsmarktes – von einem Arbeitsvertrag am ersten Arbeitsmarkt, über geförderte Arbeitsverhältnisse am ersten Arbeitsmarkt bis hin zu einem Werkstattvertrag in einem Werkstattbetrieb der bdks.

Der Arbeitsrahmen, der für Sie von den Anforderungen her angemessen ist, wird Ihr zukünftiger Arbeitsplatz.

Wo wird die Maßnahme durchgeführt?

Grundsätzlich gibt es eigene Räumlichkeiten an verschiedenen Standorten. Haben Sie konkrete Wünsche oder Ideen, in welchem Berufsfeld die Maßnahme stattfinden soll? Sprechen Sie uns an – wir gestalten die Maßnahme individuell nach Ihren Berufsvorstellungen.

Muss der Bereich Berufliche Bildung vor der Übernahme in die Werkstatt/diakom durchlaufen werden? Warum? Gibt es gesetzliche Bestimmungen?

Ja, wenn diese Maßnahme noch nicht durchlaufen wurde, ist die Berufliche Bildung vor der Übernahme in ein Arbeitsverhältnis zu durchlaufen. Sie dient der Qualifizierung auf einen neuen Arbeitsrahmen, damit Sie als qualifizierter Mitarbeiter im Anschluss einen Ihnen entsprechenden Rahmen betreten können.

Bekommt man ein Gehalt?

Das Ausbildungsgeld beträgt in den ersten zwölf Monaten 67€ pro Monat, danach 80€ pro Monat – nicht anzurechnen an die Grundsicherung.

Wer ist Kostenträger im Arbeitsbereich?

In Hessen ist der Landeswohlfahrtsverband (LWV) zuständiger Kostenträger.

Wie sind die Arbeits-/Qualifizierungszeiten innerhalb der Maßnahme?

Berufliche Bildung ist angelehnt an der Ausbildung am ersten Arbeitsmarkt. Sowohl inhaltlich als auch strukturell. Daher handelt es sich um eine Vollzeitmaßnahme. Ist dieses nicht möglich – sprechen Sie uns an. Wir finden eine Lösung.

Werden die Fahrtkosten übernommen?

Ja – Sie erhalten, je nach Bedarf, eine Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel, Fahrtgeld oder einen Fahrdienst, wenn sie weiter als 1 km von dem Maßnahmestandort entfernt wohnen.

Kann man ein Praktikum im Voraus zur Orientierung absolvieren?

Ja – lernen Sie uns kennen und machen sich einen Eindruck. Sprechen Sie uns an.

Woran orientiert sich die Qualifizierung innerhalb der Berufsfelder?

An den Ausbildungsinhalten des entsprechenden Berufsfeldes.

Wenn ich weiß, dass ich so oder so im Hofgut/Klostergarten/Lager etc. arbeiten möchte, gibt es die Möglichkeit einer direkten integrierten Aufnahme?

Ja – die Maßnahme kann direkt im Berufsfeld angeboten werden.

Häufige Fragen im Bereich Spenden & Stiften

Wie kann ich die bdks unterstützen?

  • Sie können uns eine einmalige oder regelmäßige Spende online zukommen lassen.
  • Sie können telefonisch unter der Nummer 0561 94951 – 121 oder per E-Mail an jennifer.odyja@bdks.de Überweisungsträger bestellen.
  • Sie können bei Ihrer Bank eine Spende per Überweisung an unser Spendenkonto bei der Evangelischen Bank, IBAN: DE59 5206 0410 0000 80 60 80, BIC: GENODEF1EK1 veranlassen.
  • Sie können zu einem besonderen Anlass z.B. Geburtstag, Jubiläum etc. spenden.
  • Sie können anlässlich eines Trauerfalls spenden.
  • Sie können eine Spendenaktion organisieren und so in Ihrem Bekanntenkreis für uns Spenden sammeln.
  • Alle Spendenmöglichkeiten im Überblick.

Wie lautet das Bußgeldkonto der bdks?

Empfänger: Baunataler Diakonie Kassel e.V.
Raiffeisenbank eG Baunatal
IBAN DE20 5206 4156 0100 1019 66
BIC GENODEF1BTA

Wie lautet das Spendenkonto der Kurhessen-Stiftung?

Empfänger: Kurhessen-Stiftung
Evangelische Bank eG
IBAN DE84 5206 0410 0000 004022
BIC GENODEF1EK1
Wenn Sie eine Zuwendungsbestätigung wünschen, teilen Sie uns bitte auch Ihre Adresse mit.

Wie können Unternehmen die bdks unterstützen?

Die bdks begrüßt ausdrücklich die Zusammenarbeit mit Unternehmen, die im Sinne von Corporate Social Responsibility ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen möchten. In einer gleichberechtigten Partnerschaft soll eine Win-Win-Situation für beide Partner geschaffen werden. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Menschen, denen wir gemeinsam helfen. Fragen Sie uns nach Kooperationsmöglichkeiten.

Jennifer Odyja vom Spenden und Stiften freut sich auf Ihren Anruf: Tel. 0561 94951 – 121, E-Mail: jennifer.odyja@bdks.de
Oder besuchen Sie unsere Rubrik Unternehmen.

Wie viel von meiner Spende fließt in die Projektarbeit und wie viel geht in die Verwaltung?

Ihre Spende kommt in vollem Umfang – zu 100% – beim jeweiligen Projekt bzw. Bereich an. Verwaltungskosten werden aus Eigenmitteln bezahlt. Gerne dürfen sie sich bei einem Termin vor Ort von der Verwendung der Spendengelder überzeugen.

Nehmen Sie zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an unseren Bereich Spenden und Stiften.

Ich möchte, dass meine Spenden zweckgebunden einem bestimmten Projekt zukommen. Geht das?

Zweckgebundene Spenden für ein bestimmtes Projekt sind möglich. Am besten ist es, wenn Sie im Vorfeld Kontakt zu Jennifer Odyja aufnehmen. So haben Sie die Möglichkeit, Ihr Anliegen persönlich zu besprechen und eine zweckbezogene Zuordnung kann gewährleistet werden. Alternativ geben Sie bitte bei zweckbezogenen Spenden den jeweiligen Zweck auf Ihrem Überweisungsträger an.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Alle Spender erhalten von uns eine Zuwendungsbestätigung zur Vorlage beim Finanzamt. Wenn Sie uns Ihre Adresse übermittelt haben, an die wir die Zuwendungsbestätigung schicken können (z.B. auf dem Überweisungsträger), erhalten Sie innerhalb von 4 Wochen Ihre Quittung. Ihre finanzielle Unterstützung ist steuerlich absetzbar. Für Spenden unter 200 Euro erkennt das Finanzamt Ihren Einzahlungs- oder Überweisungsbeleg in Kombination mit Ihrem Kontoauszug an.

Kann ich meine Sammlungsspende steuerlich geltend machen?

Eine Spendenurkunde für Sammlungen wird für eine Gruppe ausgestellt und kann nicht von einzelnen Personen steuerlich geltend gemacht werden. Sind aber die einzelnen Beträge der Sammlung eindeutig einzelnen Spendern zuzuordnen, ist die Ausstellung einer Einzel-Spendenquittung möglich. Bitte sprechen Sie uns im Zweifel an.

Nimmt die bdks Sachspenden an?

Bitte nehmen Sie diesbezüglich Kontakt zu unserem Bereich Spenden und Stiften auf. Hier wird gemeinsam geprüft an welcher Stelle Ihre Sachspende am besten eingesetzt werden kann.

Ich bin Spender bei der bdks. Sind meine persönlichen Daten bei Ihnen sicher?

Wir setzen technische und auch organisatorische Sicherheitsmaßnahmen ein, um Ihre Daten gegen Manipulationen, Verlust, Zerstörung oder den Zugriff unberechtigter Personen zu schützen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bdks sind selbstverständlich auf die besonderen Verschwiegenheitspflichten nach § 5 Bundesdatenschutzgesetz verpflichtet worden. Alle personenbezogenen Daten werden ausschließlich von Servern in Deutschland verarbeitet. Personenbezogene Daten werden nicht an Server außerhalb Deutschlands gesendet.

Wie verwendet die bdks meine Adresse?

Wir benötigen Ihre Adresse zur Zusendung Ihrer Spendenquittung. Darüber hinaus versenden wir regelmäßig Informationsmaterial, um über unsere Arbeit zu berichten. Grundsätzlich geben wir keine Adressen weiter. Ihre Daten werden nur bei uns gespeichert und auf Wunsch löschen wir sie jederzeit aus unserem System. Wenden Sie sich hierzu bitte an unseren Bereich Spenden und Stiften.

Häufige Fragen im Bereich Suchtberatung & Behandlung

Bin ich alkoholgefährdet?

Die nachfolgenden Fragen sprechen Situationen an, die typisch für solch einen „harmlosen Anfang“ sind.
Daher bieten wir Ihnen diesen Test an, damit Sie frühzeitig erkennen können, ob Sie möglicherweise alkoholgefährdet sind.

  • Trinken Sie, weil Ihnen der Alkohol eine befriedigende Erleichterung verschafft, Ihnen Kraft und Mut gibt und Ihre Leistungsfähigkeit verbessert?
    (Ja / Nein)
  • Nehmen Sie regelmäßig zum Alkohol Zuflucht, wenn Sie Hemmungen und Spannungen überwinden, Unlustgefühle und Verstimmungen beseitigen wollen?
    (Ja / Nein)
  • Trinken Sie heimlich? Suchen Sie nach Gelegenheiten, wo Sie ohne Wissen der anderen ein paar Gläser trinken können? Verstecken Sie Alkohol?
    (Ja / Nein)
  • Hatten Sie wegen Ihres Trinkens schon Schuldgefühle?
    (Ja / Nein)
  • Haben Sie durch Ihr Trinken zu Hause oder an der Arbeitsstelle Schwierigkeiten bekommen?
    (Ja / Nein)
  • Haben Sie schon behauptet, dass sie nicht trinken müssen, obwohl Sie oft nicht auf Alkohol verzichten können?
    (Ja / Nein)
  • Haben Sie, wenn Sie eine geringe Menge Alkohol getrunken haben, ein unwiderstehliches Verlangen nach mehr?
    (Ja / Nein)
  • Haben Sie schon festgestellt, dass Sie während einer Trinkperiode Dinge getan oder gesagt haben, an die Sie sich am nächsten Tag nicht mehr erinnern konnten?
    (Ja / Nein)
  • Verspüren Sie schon am Morgen ein starkes Verlangen nach Alkohol?
    (Ja / Nein)
  • Haben Sie den Eindruck, etwas Besonderes vollbracht zu haben, wenn Sie längere Zeit nicht getrunken haben?
    (Ja / Nein)
  • Versuchen Sie ein Trinksystem (z.B. nicht vor bestimmten Zeiten zu trinken) oder wechseln Sie die Alkoholsorten (z.B. anstatt Bier oder Schnaps nur noch Wein)?
    (Ja / Nein)

 

Auswertung

0 Frage(n) wurden mit ‚ja‘ beantwortet, 4 Frage(n) wurden mit ’nein‘ beantwortet.

Wie viele Fragen haben Sie mit Ja beantwortet?
Aus dem Ergebnis können Sie Ihre Situation erkennen:

1 x JA
Wenn Sie eine Frage mit JA angekreuzt haben, empfehlen wir Ihnen, sich und Ihre Trinkgewohnheiten genau zu beobachten und Ihren Alkoholkonsum zu reduzieren.

2 oder mehrmals JA
Wenn Sie zwei oder mehr Fragen mit JA angekreuzt haben, brauchen Sie Hilfe. Es besteht die Gefahr, dass sich aus „harmlosen“ Gewohnheiten eine Abhängigkeit entwickelt hat.

Blaues Kreuz in Deutschland

Wo finde ich ein offenes Ohr, wenn ich merke, dass ich suchterkrankt bzw. abhängig bin?

  • In der Beratungsstelle des Blaukreuz-Zentrums finden Sie fachkompetente Mitarbeiter, die Sie über die Abhängigkeitsproblematik informieren, beraten und weiterführende Hilfsangebote aufzeigen. Telefonisch können Sie mit der Beratungsstelle einen Termin vereinbaren (Tel. 0561-935450)

Wie viel kostet ein Beratungsgespräch?

  • Die Beratungsgespräche sind kostenfrei. Wenn nachfolgende Behandlungen angezeigt sind, werden die entsprechenden Anträge durch die Mitarbeiter der Beratungsstelle bei den zuständigen Kostenträgern gestellt (in der Regel Rentenversicherungsträger oder Krankenkassen).

Kann ich mir als Angehöriger von einem Betroffenem auch Ratschläge holen?

  • Ja, auch Angehörige, Freunde, Kollegen können sich in der Beratungsstelle über die Suchterkrankung informieren und Rat und Hilfe erhalten. Auch diese Beratungsgespräche sind kostenfrei.

Welche Möglichkeiten habe ich mich von einer Sucht zu befreien?

  • Das Blaukreuz-Zentrum bietet über ihre Beratungs-und Behandlungsstelle neben der Beratung auch die Durchführung einer ambulanten Behandlung an. Die Behandlung findet ab 18:00 Uhr statt, so dass Sie auch Ihrer Berufstätigkeit weiter nachkommen können. Alternativ kann die Behandlung auch stationär bzw. tagesklinisch in der Fachklinik des Blaukreuz-Zentrum durchgeführt werden. Auch eine Kombination aus stationärer und tagesklinischer Behandlung ist möglich.
  • Ein fortführendes Angebot der stationären Behandlung ist die Adaptionsbehandlung, wenn eine längere Arbeitslosigkeit vorliegt. Schwerpunkt der Behandlung ist die Durchführung eines Arbeitspratikums, um die eigene berufliche Leistungsfähigkeit zu erproben.
  • Nach einer stationären oder tagesklinischen Behandlung ist auch eine ambulante Nachsorgebehandlung möglich, um den Übergang in das Alltagsleben zu unterstützen.

Wenn Sie in Ihrem sozialen Umfeld nicht die notwendige soziale Unterstützung erhalten, die es Ihnen ermöglicht eine dauerhafte Alkoholabstinenz zu praktizieren, haben Sie im Blaukreuz- Zentrum die Möglichkeit des stationären Wohnens im Heinrich-Lambach-Haus oder des Betreuten Wohnens in der eigenen Wohnung bzw. in einer Wohngemeinschaft.

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