Die Rettungshundestaffel Hessen-Nord e.V. war zu Gast in den Caldener Werkstätten

Die Rettungshundestaffel Hessen-Nord e.V. war zu Gast in den Caldener Werkstätten Foto: Pamela De Filippo

Greta ist eine echte Spürnase. Systematisch sucht sie das Außengelände der Caldener Werkstätten ab, um eine vermeintlich vermisste Person zu finden. Es dauert nur knapp zwei Minuten, bis sie ihrer Hundeführerin Annette Landau ein Signal gibt: Sie hat den Vermissten entdeckt. Es ist eindrucksvoll, was die speziell ausgebildeten Flächensuchhunde der Rettungshundestaffel Hessen-Nord e.V. können. Einen Vormittag lang gaben sie den bdks-Mitarbeiter*innen einen Einblick in ihre Arbeit. Und die ist ganz schön anspruchsvoll.

Wird ein Mensch vermisst – zum Beispiel, weil er ohne Orientierung umherirrt, kann die Rettungshundestaffel von der Polizei alarmiert werden. Dann rücken Annette Landau und ihre Kollegen, die allesamt ehrenamtlich tätig sind, aus und helfen. Oft auch mitten in der Nacht und sowieso bei jedem Wetter.

Die bdks-Mitarbeiterinnen Swetlana Fehr (links) und Marion Trube mit Hundeführerin Alena Sander und ihrem Rettungshund Samu.

Die bdks-Mitarbeiterinnen Swetlana Fehr (links) und Marion Trube mit Hundeführerin Alena Sander und ihrem Rettungshund Samu. Foto: Pamela De Filippo

„Zwei bis drei Jahre dauert die Ausbildung zum Flächensuchhund“, berichtete Hundeführerin Alena Sander. Das Tier muss zum Beispiel lernen, wie es das Auffinden einer vermissten Person anzeigt und wie es selbstständig ein weitläufiges Gelände absucht. Auch die Zusammenarbeit mit dem Hundeführer ist ein wichtiger Aspekt: „Wir sind ein Team.“

Für die Mitarbeiter*innen der Caldener Werkstätten sei das Zusammentreffen mit den Hunden Greta, Samu, Bjarne, Luna und Mia ein besonderes Erlebnis gewesen, sagt Kathrin Fuchs vom Sozialen Dienst der Caldener Werkstätten. Sie hatte die Veranstaltung organisiert – auch, um Berührungsängste abzubauen und den richtigen Umgang mit Hunden zu vermitteln.

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